Postbank will Streikauswirkungen auf Kunden mildern

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Nach der Urabstimmung durch die Gewerkschaft ver.di und dem Aufruf zum Arbeitskampf geht die Postbank davon aus, dass es für die Kunden zu Einschränkungen bei der Erledigung ihrer Bank- und Postgeschäfte kommen kann. Die Postbank bedauert dies und bemüht sich, die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich zu halten. Die Bonner Bank versucht jetzt, ihren Kunden Alternativen im Rahmen ihres Filialnetzes mit rund 1.100 Finanzcentern und zusätzlichen 4.500 Post-Agenturen anzubieten, um die Auswirkungen für Kunden in Grenzen zu halten.

Online- und Telefonbanking sind von den Arbeitskampfmaßnahmen derzeit nicht betroffen. Das gleiche gilt für die meisten Selbstbedienungsgeräte wie Geldautomaten. Auch bei der Wertpapierabwicklung und bei Ordergeschäften werden aktuell keine Auswirkungen erwartet. Die Postbank empfiehlt ihren Kunden dennoch, zeitkritische Zahlungen möglichst per Online- oder Telefon-Banking in Auftrag zu geben. Für das Abholen von größeren Geldbeträgen in einer Filiale gilt: Frühzeitig mit Vorlauf und einiger zeitlicher Flexibilität anmelden.

Anders verhält es sich bei Postdienstleistungen, die in den Filialen der Postbank angeboten werden. Die in einer konkreten Filiale deponierten Pakete können auch nur dort abgeholt werden. Die Postbank hat als Sofortmaßnahme dafür gesorgt, dass die Sendungen länger als üblich in der Filiale lagern, so dass die Kunden die Gelegenheit haben, ihre Pakete später abzuholen.

Die Postbank hat zudem eine gesonderte Service-Hotline unter der Nummer 0228 55005587 eingerichtet, die den Kunden dabei helfen soll, Anlaufpunkte für die Erledigung ihrer Finanz- oder Postgeschäfte zu finden. Gleichzeitig können Kunden sich jeweils ab ca. 12:00 Uhr / 13:00 Uhr eines Wochentages im Internet unter der Adresse www.postbank.de/streikinfo darüber informieren, welche Filiale an diesem Tag bestreikt wird und welche nicht.

Die Postbank befindet sich seit Jahresbeginn mit der Gewerkschaft ver.di in Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag. Trotz eines fairen und marktgerechten Angebots seitens der Postbank haben die Gesprächspartner bislang keine Einigkeit erzielen können. Daraufhin hat die Gewerkschaft die Verhandlungen für gescheitert erklärt und die Postbank Beschäftigten nach einer Urabstimmung zum Streik aufgerufen. Informationen zu Dauer und Intensität der Arbeitskampfmaßnahmen liegen der Postbank nicht vor.

Pressekontakt:

Postbank
Ralf Palm
+49 228 920 12109
ralf.palm@postbank.de

Iris Laduch-Reichelt
+49 228 920 12102
iris.laduch-reichelt@postbank.de

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