Rheinische Post: Bartsch: Söder kann sich nicht von CSU-Verantwortung für Chaos in Berlin entkoppeln

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Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hat die
Schuldzuweisungen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder an
die Bundesregierung wegen der sinkenden Umfragewerte seiner CSU als
durchsichtiges Wahlkampfmanöver bezeichnet. „Die CSU trägt die
Hauptverantwortung für das anhaltende Chaos“, sagte Bartsch der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Die schwarz-rote Koalition
im Bund sei eine „Notregierung der Wahlverlierer in Berlin“. Bayerns
Regierungschef sei Teil der CSU, die drei Bundesminister stellt.
„Söder wird es nicht gelingen, sich als Oppositionspolitiker im
bayerischen Wahlkampf darzustellen.“ Söder versucht seit Wochen,
nicht mit dem vor allem von CSU-Chef Horst Seehofer mehrfach
angefachten Asylstreit mit Kanzlerin Angela Merkel in Verbindung
gebracht zu werden. Der „Bild“ sagte er nun: „Das sind alles Zahlen,
die unglaublich geprägt werden durch Berliner Politik. Laut Umfragen
liegt die CSU, die derzeit eine Alleinregierung stellt, zehn Tage vor
der Landtagswahl bei 33 Prozent.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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