Rheinische Post: Die Wut der Schüler = Von Frank Vollmer

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Man kann nur hoffen, dass das Schulministerium
in NRW dabei bleibt: Solange keine fachlichen Fehler in der
Mathe-Abiturklausur entdeckt werden, wäre es ein Unding, Schülern
eine neue Prüfung zuzugestehen. Eine Abi-Klausur darf schwer sein.
Eine Nachprüfung wäre ungerecht gegenüber denen, die mit der Klausur
zurechtkamen (die gibt es nämlich auch). Und es würde für die Zukunft
einer Klagewelle die Tore öffnen. Trotzdem tut Ministerin Sylvia
Löhrmann gut daran, den Schülern entgegenzukommen, wie sie es mit der
Ankündigung getan hat, die Klausur nochmals unter die Lupe zu nehmen.
Denn die Wut, die ihr entgegenschlägt, muss Löhrmann ernst nehmen.
Dahinter steht berechtigter Frust über den Stress des „Turbo-Abiturs“
ebenso wie die Sorge des Doppeljahrgangs, durchs Raster zu fallen,
weil 2013 die Bedingungen außergewöhnlich schlecht sind. Deswegen
darf man nicht Prüfungen willkürlich erleichtern. Es muss aber zur
Einsicht führen, dass für diesen Jahrgang noch viel zu tun ist.
Hochschulen und Wissenschaftsministerium sollten gewarnt sein.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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