Rheinische Post: In Nordrhein-Westfalen wurden 2795 schulpflichtige Kinder zurückgestellt

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Anders als die meisten Bundesländer will NRW
den Einschulungs-Stichtag nicht vorziehen. “Hierzu gibt es in der
Landesregierung keine Planungen”, sagte NRW-Schulministerin Yvonne
Gebauer (FDP) der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Freitag). Dies sei
auch nicht notwendig, weil seit Kurzem ein ärztliches Attest
ausreiche, um Kinder ein Jahr zurückstellen zu lassen, wenn sie noch
nicht schulreif seien. Gebauer nannte dazu erstmals konkrete Zahlen:
Für das Schuljahr 2018/19 seien landesweit 2795 Rückstellungen
ausgesprochen worden bei einer Gesamtzahl von 158.629 i-Dötzchen.
“Die Zurückstellungsverfahren wurden weitestgehend positiv
entschieden”, so die Schulministerin. NRW schlägt damit einen anderen
Weg ein als die meisten Bundesländer. Nur in Bayern,
Baden-Württemberg, Brandenburg und Berlin gilt noch der Stichtag 30.
September. Kinder, die bis zu diesem Tag sechs Jahre alt werden,
werden noch im selben Jahr eingeschult. Damit werden auch Fünfjährige
bereits schulpflichtig. Eine Eltern-Petition in NRW mit mehr als
40.000 Unterzeichnern fordert, den Einschulungs-Stichtag auf den 30.
Juni vorzuziehen.

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