Rheinische Post: Integrationsbeauftragte Böhmer: NSU-Prozessverschiebung ist „Chance und Neuanfang“

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Die Integrationsbeauftragte der
Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), sieht die Verschiebung des
NSU-Prozesses als „Chance und Neuanfang in der Diskussion um die
Platzvergabe an Journalisten“. „Nach den menschenverachtenden
Verbrechen des NSU ist es von entscheidender Bedeutung, das Vertrauen
der Migranten in unseren Rechtsstaat zu stärken“, sagte Böhmer der in
Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Dies
gelinge nur durch ein Gerichtsverfahren, das keine Zweifel an
vollständiger Offenheit und Transparenz aufkommen lasse. „Deshalb
halte ich die Platzvergabe an türkische und griechische Journalisten
für zwingend notwendig. Zudem sollten türkische und griechische
Medien schon allein aus Respekt vor den Opfern und Angehörigen der
Mordserie sowie als Zeichen an die Herkunftsländer einbezogen
werden.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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