Rheinische Post: Kommentar: Streifenpolizisten besser ausrüsten

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Das Bild sagt mehr als 1000 Worte: Ende Juli
wurde unserer Redaktion von einem NRW-Polizisten ein Foto zugespielt.
Es zeigte den Helm eines baden-württembergischen Kollegen, in dem
eine großkalibrige Kugel steckt. Nur weil der Helm darauf ausgelegt
war, hat der Polizist den Schuss überlebt. „Sowas hätten wir auch
gerne“, lautete der Begleittext des Fotos. Die Beamten der
Spezialeinheiten haben sie längst. Aber das genügt nicht. Denn
inzwischen gilt das neue Anti-Terror-Konzept des abgewählten
Ex-Innenministers Ralf Jäger (SPD): In NRW sollen in Extremfällen
auch ganz normale Streifenpolizisten auf marodierende Terroristen
losgehen, wenn diese wie in Paris mitten in der Stadt um sich
schießen. Dieses Konzept ist richtig. In so einer Extremlage kann ein
Streifenpolizist, der zufällig in der Nähe ist, nicht erst auf
Spezialeinheiten warten. Aber dann muss er im Umkehrschluss auch für
solche Eingriffe ausgerüstet sein. Bislang halten allenfalls die
neuesten Schutzwesten der Streifenpolizei großkalibrige Kugeln auf.
Ihre Helme sind auf solche Einsätze nicht ausgelegt. Das ist
inkonsequent und gefährlich. Höchste Zeit, dass der neue
Innenminister die Ausstattung verbessert.

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