Rheinische Post: NRW-Innenminister Reul: Keine höheren Busgelder bei Rettungsgassen notwendig

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In der Debatte um Rettungsgassen hat der
nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) seinem
niedersächsischen Amtskollegen Boris Pistorius (SPD) widersprochen.
Dieser hatte höhere Strafen für Blockierer von Rettungsfahrzeugen ins
Gespräch gebracht. Reul sagte nun der Düsseldorfer „Rheinischen Post“
(Mittwoch): „Mit dem Ruf nach Strafverschärfungen löst man keine
Probleme.“ Im März hatte das NRW-Innenministerium eine Kampagne für
Rettungsgassen ins Leben gerufen. „Mein persönliches Gefühl ist, dass
seitdem jeden Tag mehr Autofahrer die Rettungsgasse bilden. Das
Gleiche berichten mir auch die Verkehrsexperten aus meiner
Polizeiabteilung“, sagte Reul. Für eine Bilanz sei es daher zu früh.
„Wir sollten uns das in Ruhe anschauen“, so Reul. Das Deutsche Rote
Kreuz hatte am Dienstag eine Studie vorgestellt, wonach 80 Prozent
aller Rettungsgassen durch Fahrzeuge blockiert würden. Den
durchschnittlichen Zeitverlust für die Rettungsfahrzeuge schätzte das
DRK auf bis zu fünf Minuten. Nordrhein-westfälische Zahlen spielten
in dieser Umfrage keine Rolle. Allerdings bestätigten Verbände ein
ähnliches Bild in NRW. Eine Sprecherin des DRK-Kreisverbands
Niederrhein sagte: „Es ist schon sehr schwer mit den Rettungsgassen
in NRW, insbesondere das Bilden einer präventiven Rettungsgasse
funktioniert hierzulande überhaupt nicht.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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