Rheinische Post: Patientenbeauftragte für Spahns Widerspruchsregelung

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Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung,
Claudia Schmidtke, befürwortet den von Bundesgesundheitsminister Jens
Spahn vorgelegten Gesetzentwurf zur Widerspruchslösung bei der
Organspende. „Obwohl die Mehrheit der Deutschen der Organspende
positiv gegenübersteht, konnte die Zahl der tatsächlichen
Organspender trotz zahlreicher Maßnahmen bisher nicht erhöht werden“,
sagte Schmidtke der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Dienstag).
„Angesicht der 10.000 Menschen, denen durch eine Organspende geholfen
und das Leben gerettet werden könnten, halte ich als Ärztin und
Bundestagsabgeordnete die mit der doppelten Widerspruchsregelung
verbundene Pflicht zu entscheiden, ob ich ein Organspender sein will
oder eben nicht, daher für die richtige, angemessene und vertretbare
Lösung.“ Die Spende bleibe wie bisher freiwillig, so die ehemalige
Herzchirurgin. „Jede Person hat die Möglichkeit, einer Organspende
einfach, unbürokratisch und ohne Angabe von Gründen durch einen
Eintrag in ein Register zu widersprechen.“ Mit der Regelung würden
zudem die Angehörigen entlastet. „Das ist mir in der Debatte ein
wichtiger Punkt“, sagte Schmidtke.

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