Rheinische Post: Rösler will Ökostrom-Förderung an Nachfrage koppeln / Wirtschaftsminister strebt grundlegende EEG-Reform an

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Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP)
will das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) grundlegend reformieren
und die starre Ökostrom-Förderung stärker an den tatsächlichen
Strombedarf koppeln. „Ziel muss es sein, dass die Ökostromlieferanten
einen größeren Anreiz bekommen, ihr Stromangebot stärker am
tatsächlichen Bedarf auszurichten“, sagte Rösler der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Im Endergebnis
wollen wir aus dem jetzigen planwirtschaftlichen und ineffizienten
EEG-Fördersystem der auf 20 Jahre garantierten Vergütungssätze für
Ökostrom heraus“, sagte Rösler. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien
muss stärker mit dem Ausbau der Stromnetze verzahnt werden“, so der
Minister. „Zudem muss die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien
stärker auf Nachfragesignale reagieren. Der Ökostrom sollte von den
Produzenten direkt vermarktet werden“, sagte der FDP-Politiker. „Wir
wollen dahin kommen, dass Solarstromanbieter nicht nur mittags ihren
Strom anbieten, wenn die Sonne besonders stark scheint. Mittelfristig
müssen sich die erneuerbaren Energien gänzlich am Markt behaupten.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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