Schwerpunkt Nachhaltigkeit: Neuer Masterplan für das Brandenburger Cluster Kunststoffe und Chemie

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Der neue Masterplan im Cluster Kunststoffe und Chemie ist fertiggestellt: Ein zentrales Thema des überarbeiteten Strategiepapiers stellt das Thema Nachhaltigkeit dar. Außerdem sollen neue Märkte ausgelotet werden. Der neue Leitfaden für das Cluster löst den Masterplan von 2014 ab.

„Innovationen von heute bedeuten für die Brandenburger Wirtschaft das Wachstum von morgen. Hier kommt den Clustern eine entscheidende Rolle zu. Der neue Masterplan des Clusters Kunststoffe und Chemie zeichnet sich dadurch aus, dass er den Unternehmen im Land konkrete Hilfestellungen in zentralen Zukunftsfragen aufzeigt. Das trägt zur Stärkung der Wirtschaftskraft bei“, erklärt der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Energie, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach anlässlich der Veröffentlichung des neuen Masterplans.

„Die Cluster nehmen in der Weiterentwicklung der in Brandenburg ansässigen Unternehmen eine bedeutende Rolle ein. Sie fördern die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung und sorgen damit für höhere Wettbewerbsfähigkeit insbesondere kleinerer und mittlerer Unternehmen. Das ist ein zentraler Standortfaktor“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), Dr. Steffen Kammradt. Bei der WFBB ist das Clustermanagement angesiedelt.

„Das Cluster Kunststoffe und Chemie ist mit 587 Unternehmen und 13.100 Beschäftigten ein Schwergewicht in der Wirtschaftsstruktur des Landes. Die Branche befindet sich im Wandel und Nachhaltigkeit ist eine Aufgabe, deren sich das Cluster Kunststoffe und Chemie angenommen hat. Im neuen Masterplan wird der Nachhaltigkeitsgedanke als Leitbild für die brandenburgische Kunststoff- und Chemiebranche verankert und als Chance für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Akteure des Clusters aufgegriffen“, betont Clustersprecher Jürgen Fuchs.

Der neue Masterplan des Clusters Kunststoffe und Chemie Brandenburg umfasst ein weites Spektrum an Handlungsfeldern. Nachhaltigkeitsthemen haben in den letzten Jahren weiter an Bedeutung gewonnen, ebenso wie sich der internationale Wettbewerb infolge der Digitalisierung intensiviert hat. Nach wie vor stellt die Fachkräftesicherung über alle Fachthemen des Clusters hinweg eine der zentralen Herausforderungen dar. Berücksichtigt wurde auch die Fortschreibung der Brandenburger Innovationsstrategie (innoBB 2025 plus). Im Ergebnis wurde die bestehende Struktur im Cluster inhaltlich deutlich weiterentwickelt:

Handlungsfelder:
1. Nachhaltige Spezialitätenchemie
2. Nachhaltige Kunststoffwirtschaft
3. Kunststoffverarbeitung und Leichtbautechnologien
Querschnittsthemen:
4. Fachkräftesicherung,
5. Standorte und Logistik für Kunststoffe und Chemie
neu:
6. Märkte und Technologien

Im neuen Handlungsfeld „Märkte und Technologien“ werden Trends und Potenziale aufgespürt und deren Relevanz für die Akteure des Clusters bewertet.

Der Masterplan des Clusters Kunststoffe und Chemie untersetzt und konkretisiert die Innovationsstrategie des Landes Brandenburg (innoBB 2025 plus). Die Schwerpunktthemen der innoBB 2025 plus wie beispielsweise Digitalisierung werden in den Handlungsfeldern aufgegriffen. Gegenwärtig stehen große gesellschaftliche Herausforderungen an, die neue technologische Lösungen und eine höhere Nachhaltigkeit erfordern. Kompetenzen der Kunststofftechnik und Chemie werden – auch im Zusammenwirken mit anderen Clustern – hier einen wichtigen Beitrag leisten.

Bereits heute stellen sich viele Unternehmen und Institutionen der Herausforderung nachhaltigen Wirtschaftens. Nachhaltigkeit bedeutet hierbei neben ökologischen Zielen auch soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, damit die Produkt- und Prozessinnovationen ihre Wirkung voll entfalten können. Daher wird mit dem neuen Masterplan der Nachhaltigkeitsgedanke als Leitbild für die brandenburgische Kunststoff- und Chemiebranche verankert und als Chance für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der Akteure des Clusters aufgegriffen.

Der Masterplan ist online verfügbar unter www.kunststoffe-chemie-brandenburg.de/infothek.

Kontakt
Cluster Kunststoffe und Chemie
c/o Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam
www.kunststoffe-chemie-brandenburg.de
Dr. Juliane Epping
Clustermanagerin Kunststoffe und Chemie
Tel. +49 331 – 730 61-226
juliane.epping@wfbb.de

Brandenburgs starke Cluster
„Stärken stärken“ – das ist die Leitidee der Brandenburger Wirtschaftsförderpolitik. Das Land konzentriert sich auf neun Wachstumscluster mit dem Ziel, Wirtschaft und Wissenschaft so zu vernetzen, dass insbesondere die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt werden. Die Managements von acht Clustern sind in der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) angesiedelt. Sie erarbeiten gemeinsam mit den anderen Akteuren im Cluster die strategische Weiterentwicklung und betreiben gemeinsam mit Partnern die operative Umsetzung.

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