–studium naturale– hilft auch künftig bei der Studienwahl

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Technische Universität München (TUM) setzt Programm zur Verbesserung der Studienorientierung in MINT-Fächern aufgrund des Erfolgs fort

Seit vier Jahren bietet die Technische Universität München (TUM) das „studium naturale“ an, ein einjähriges Orientierungsstudium mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt. Ziel war es, Studieninteressierten eine fundierte Wahl eines Studiengangs zu ermöglichen. Seit dem Start gab es einen kontinuierlichen Anstieg an Bewerbern und Absolventen. Bemerkenswert ist auch, dass sich anschließend viele Absolventinnen für Studiengänge entscheiden, die sonst einen eher geringen Anteil an Studentinnen haben. Aufgrund des Erfolgs wird das Programm, das von der Stiftung Mercator gemeinsam mit der VolkswagenStiftung mit 500.000 Euro gefördert wurde, aus eigenen Mitteln der TUM fortgeführt.

Das studium naturale an der TU München richtet sich an Studieninteressierte mit unterschiedlicher Vorbildung, die ein naturwissenschaftliches Studium anstreben. Das Orientierungsstudium gibt ihnen die Möglichkeit, im Rahmen von fächerübergreifenden Forschungsprojekten und Grundlagenveranstaltungen ihre bevorzugte Fachrichtung zu finden sowie ihr naturwissenschaftliches Grundwissen zu erweitern und zu festigen. Sie können so bereits zu Beginn ihrer akademischen Laufbahn feststellen, ob der jeweils angestrebte Fachstudiengang inhaltlich zu ihren Interessen und Fähigkeiten passt.

„Das studium naturale ist ein sanfter Übergang von der Schule zur Hochschule. Dazu erleichtern es die kleinen Gruppen des Programms, neue Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen“, sagt eine 21-jährige Teilnehmerin. Außerdem lassen sich Prüfungsleistungen, die im Rahmen des Programms erworben wurden, auf das spätere Fachstudium anrechnen. „Besonders wichtig ist, dass ich durch das Orientierungsjahr meinen jetzigen Studiengang Bioprozesstechnik kennengelernt habe und mir fast sicher bin, diesem Studium und seinen Anforderungen gewachsen zu sein, da ich mit den naturwissenschaftlichen Fächern auch im studium naturale gut zurecht gekommen bin“, so die Teilnehmerin weiter.

Dr. Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator: „Wir freuen uns, dass das studium naturale sich erfolgreich als Modell zur Verbesserung der Studienbedingungen etabliert hat und von der TU München nun fortgeführt wird. Damit kann das Programm beispielgebend für die Verbesserung der Lehre auch an anderen Universitäten sein.“ Das studium naturale umfasst ein gemeinsames interdisziplinäres Curriculum der Fächer Mathematik, Physik, Chemie und Biologie an der TUM und wird am Wissenschaftszentrum Weihenstephan (WZW) angeboten. Aufgrund der steigenden Teilnehmer- und Absolventenzahlen wird das Programm nun aus eigenen Mitteln der TUM weitergeführt.

Das Projekt ist ein Gewinner des Wettbewerbs „Bologna – Zukunft der Lehre“, der 2010 von der Stiftung Mercator und der VolkswagenStiftung initiiert wurde.

Weitere Informationen rund um das studium naturale finden sie hier

Bei Fragen sprechen Sie uns gerne an:

Prof. Dr. Dieter Langosch Studiengangsverantwortlicher
Lehrstuhl für Chemie der Biopolymere
Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München
Tel.: +49 (0)8161 71 3500
biopolymere@tum.de

Pressekontakt

Dennis Slobodian
Volontär Kommunikation

+49 201 24522-859

dennis.slobodian@stiftung-mercator.de

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