Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg

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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Ausgangsbeschränkungen in Baden-Württemberg

Jetzt also Ausgangsbeschränkungen am Tag, Ausgangssperre in der Nacht. Das gilt zwar erst einmal nur für wenige Bundesländer, aber die Richtung ist klar: Nach den Beratungen der Länder-Regierungschefs mit der Kanzlerin an diesem Wochenende werden auf Gesellschaft und Wirtschaft weitere Einschränkungen und Belastungen zukommen. Kurzfristig geht es nur so. Die beiden Gradmesser, an denen die Verhältnismäßigkeit aller Corona-Beschränkungen sinnvoll festzumachen ist, belegen das: Die Zahl derjenigen, die an oder mit dieser Krankheit sterben, steigt seit Kurzem deutlich, und das anhaltend. Umso dringender stellt sich die Frage: Was soll nach diesem weiter verschärften Teil-Lockdown kommen? Eine kurze Atempause und dann so etwa Mitte Februar die nächste Schleichfahrt? Die Regierungen stehen in der Pflicht, das Land besser als bisher darauf vorzubereiten, mit dem Virus zu leben. Also solche Beschränkungen aufzuheben, die nachweisbar kaum helfen, und die Vorsorge viel fokussierter auf die besonders gefährdeten Gruppen zu richten. Wie das geht, dafür gibt es weltweit schon einige gute Beispiele. Zu glauben, mit der Verfügbarkeit von Impfstoff werde sich das Problem schnell lösen, wäre fahrlässig. Dafür stehen noch zu viele Fragezeichen hinter den gewünschten Effekten.

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