Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Kritiker der Euro-Rettung

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Die Frage, wie Griechenland dazu gebracht werden
kann, seinen aus dem Ruder gelaufenen Haushalt zu sanieren, mag
Merkel lästig sein – doch sie muss zwingend beantwortet werden. Die
mühseligen Gespräche der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und
Internationalem Währungsfonds zeigen, wie schwer sich die Geldgeber
tun, ihre Ansprüche anzubringen. Schließlich werden griechische
Regierungen von den Griechen gewählt und nicht von denen, die das
Geld aufbringen müssen. Wer fordert, dass die EU ein Druckmittel
haben müssen, muss sich also keineswegs als Dampfplauderer abstempeln
lassen – im Gegenteil: Handfeste Möglichkeiten, Haushaltsdisziplin
durchzusetzen, sind im Zweifel wirkungsvoller als wolkige Forderungen
nach mehr Gemeinsamkeiten in der Wirtschaftspolitik.

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

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