Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Würzburg

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Ein psychisch schwer erkrankter Mann stach in Würzburg scheinbar wahllos auf Menschen ein, tötete drei, verletzte sieben – zum Teil schwer. Der Mann litt, so der bisherige Ermittlungsstand, an starken Wahnvorstellungen. Ob er fähig war, wirklich ein politisches, religiöses oder ideologisches Ziel zu verfolgen, wie es die Definition von Terrorismus fordert, werden schlussendlich Psychiater und Psychologen herausfinden müssen. Am Ende kann die Erkenntnis stehen, dass es „Wahn und Terror“ war, was Abdirahman J. antrieb, Menschen zu töten. Was ändert das? Nichts! Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit schlussendlich auf die Frage: Wie gehen wir in Deutschland mit Menschen um, die als gewalttätig eingestuft werden? Hier ist die Diskussion um Therapieplätze und den Ausbau von Unterbringungsmöglichkeiten zu führen – unabhängig von der Herkunft des Würzburger Täters.

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