Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Tag der Pressefreiheit

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Zum Gähnen mögen manche den Tag der Pressefreiheit finden. Sie liegen falsch. Das Missverständnis liegt schon in der Frage, wozu Pressefreiheit noch gut sein soll. Wo es angeblich doch allenfalls darauf ankommt, dass Meinungsfreiheit herrscht. Wer es so sieht, vermengt und verengt die Dinge. Ohne Meinungsfreiheit keine Pressefreiheit, das ist klar. Aber Pressefreiheit meint wesentlich mehr: Es geht um die freie Nutzung der handwerklichen, politischen und wirtschaftlichen Grundlagen dafür, wahrheitsgetreu über alles zu berichten, was von öffentlichem Interesse ist. Auch gegen öffentliches Missfallen oder den Widerstand von Mächtigen. Mit dem Tag der Pressefreiheit verbindet sich daher keineswegs nur der Appell an Regierungen, unabhängige Berichterstattung zuzulassen. Diejenigen, die in Medienberufen arbeiten, erinnert er daran, dass Pressefreiheit im Kern die solide Information vieler meint und schützt. Dass sich der Wert solcher Arbeit also daran misst, wie sehr sie der Wahrheit verpflichtet ist.

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Stuttgarter Nachrichten
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Frank Schwaibold
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