Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Vergabe des Friedensnobelpreises

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Vergewaltigung als Kriegswaffe hinterlässt
traumatisierte Frauen, verstörte Kinder und hilflose Väter und
Ehemänner. Es ist ein verstörendes Phänomen, das keine kulturellen
Grenzen kennt. Es ist in Afrika ebenso zu beobachten wie im Irak. Und
da sexuelle Gewalt in vielen Gesellschaften als Tabuthema gilt,
dringt davon kaum etwas an die Öffentlichkeit. Dabei könnte
Aufklärung in kaum einem Bereich so rettend und heilsam sein. Den
in Scham und Stille leidenden Frauen haben Nadia Murad und Denis
Mukwege eine öffentliche Stimme gegeben – und werden es dank ihrer
Auszeichnung künftig noch viel besser tun können.

Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

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