SWR-Intendantenwahl: Gleichstellungsbeauftragte von ARD, ZDF, DLR, DW und ORF fordern weibliche Amtsnachfolgerin

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Die Frauen-, Gleichstellungsbeauftragten und
Beauftragten für Chancengleichheit von ARD, ZDF, DLR, DW und ORF
setzen sich bei der bevorstehenden Wahl beim SWR für eine Intendantin
ein. Auf einen entsprechenden Appell an die Gremien des SWR hatten
sie sich in ihrer Frühjahrskonferenz Mitte März beim MDR in Leipzig
verständigt.

Mit einem Plädoyer an die Vorbildfunktion des
öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben sich die
Konferenzteilnehmerinnen an die Gremien des SWR gewandt und dazu
aufgefordert, die gesellschaftliche Verantwortung des Senders in
Bezug auf die tatsächliche Gleichstellung wahrzunehmen. Die Wahl
einer Intendantin im SWR sei das richtige Signal, so die Frauen-,
Gleichstellungs- bzw. Chancengleichheitsbeauftragten in ihrem
Schreiben an die Vorsitzenden von Rundfunk- und Verwaltungsrat. Am
22. März 2019 werden beide Gremien des SWR zusammenkommen, um über
das weitere Wahlverfahren zu entscheiden.

Ein zweites Anliegen der Frühjahrskonferenz war die Stärkung der
Themis Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt e. V.,
deren Gründung auf die gemeinsame Initiative von 17 Einrichtungen der
Film,- Fernseh- und Theaterbranche zurückgeht. Gemeinsam mit der
Themis-Justiziarin Maren Lansink zogen die Teilnehmerinnen eine erste
Bilanz seit dem Start von Themis im Oktober 2018. Für die
Gleichstellungskonferenz wurde deutlich, dass diese Aufgabe nur mit
viel Engagement und einem langem Atem umzusetzen sei. Die großen
Erwartungen, die in diese überbetriebliche neutrale Beschwerdestelle
gesetzt würden, dürften nicht enttäuscht werden. Deshalb fordern die
Teilnehmerinnen der Gleichstellungskonferenz mit einem Schreiben an
die Intendantinnen und Intendanten von ARD und ZDF eine Verbesserung
der derzeitigen finanziellen und personellen Rahmenbedingungen der
Vertrauensstelle.

Die nächste Gleichstellungskonferenz von ARD, ZDF, DLR, DW und ORF
findet im September beim DLR in Köln statt.

Pressekontakt:
Susanne Odenthal, Abteilungsleiterin Presse und Information MDR,
Tel.: (0341) 3 00 64 55 bzw. presse@mdr.de

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell

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