SWR-PoliTrend: SPD im Land legt deutlich zu / „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ am 9.3., 20:15 Uhr im SWR Fernsehen

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SPD im Land legt deutlich zu / Malu Dreyer verliert
stark bei Politikerzufriedenheit / Angela Merkel bei Kanzlerpräferenz
vor Martin Schulz

Wenn die Rheinland-Pfälzer den Bundeskanzler direkt wählen
könnten, würden sich aktuell 44 Prozent für die amtierende Kanzlerin
Angela Merkel entscheiden und 39 Prozent für SPD-Herausforderer
Martin Schulz.

Bundespolitische Stimmung in Rheinland-Pfalz: SPD legt stark zu /
CDU bleibt stärkste Kraft Wenn bereits am kommenden Sonntag
Bundestagswahl wäre, bliebe die CDU mit 40 Prozent stärkste Kraft.
Sie läge damit rund drei Prozentpunkte unter ihrem Wahlergebnis von
2013 im Land. Die SPD könnte dagegen mit einem Plus von knapp 10
Punkten gegenüber 2013 rechnen und mit 37 Prozent fast zur CDU
aufschließen. Die FDP käme auf 6 Prozent. Auch die AfD, die 2013 in
Rheinland-Pfalz und bundesweit an der Mandatsschwelle gescheitert
war, könnte mit 6 Prozent rechnen. Grüne und Linke würden mit derzeit
4 Prozent unterhalb der 5-Prozent-Hürde bleiben.

Landespolitische Stimmung: SPD legt deutlich zu / CDU fällt auf
Platz zwei Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, käme die SPD auf 40
Prozent und erhielte damit acht Prozentpunkte mehr als beim
vergangenen Politrend vom Dezember 2016. Die CDU verlöre einen Punkt
auf aktuell 35 Prozent und fiele auf den zweiten Platz zurück. Die
Grünen verlören drei Punkte gegenüber Dezember 2016 und kämen auf 6
Prozent. Sie lägen damit gleichauf mit dem Koalitionspartner FDP, der
mit einem Prozentpunkt mehr ebenfalls auf 6 Prozent käme. Die AfD
verlöre 3 Prozentpunkte und könnte sich nur noch knapp als
drittstärkste Kraft behaupten. Mit 7 Prozent läge sie so niedrig wie
zuletzt im Dezember 2015.

Dreyer verliert bei Zufriedenheitswert

Die Regierungschefin hat bei der Bewertung der Zufriedenheit im
Vergleich zu ihrer Rekordbewertung unmittelbar vor der Landtagswahl
2016 deutlich verloren. Ihr Wert sinkt um 10 Prozentpunkte und liegt
aktuell bei 63 Prozent. Im bundesweiten Vergleich der
Ministerpräsidenten rangiert sie mit diesem Wert im oberen
Mittelfeld. Sie liegt damit deutlich vor der CDU-Vorsitzenden Julia
Klöckner, die auf 48 Prozent kommt. Ein starkes Plus beim
Zufriedenheitswert gibt es für Verkehrsminister Volker Wissing von
der FDP. Sein Wert steigt um 10 Prozentpunkte auf 28 Prozent. Bei der
Messung im März 2016 gehörte er noch nicht zur Regierung. Die
Zufriedenheit mit Uwe Junge von der AfD ist um zwei Prozentpunkte auf
8 Prozent gestiegen. Die Integrationsministerin Anne Spiegel von den
Grünen kommt erstmals auf 10 Prozent.

Malu Dreyer bei Direktwahl weiter vor Julia Klöckner Könnten die
Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ihre Ministerpräsidentin
direkt wählen, würde sich weiterhin eine klare Mehrheit für Malu
Dreyer entscheiden. Für Dreyer votierten 52 Prozent, das sind 2
Prozentpunkte mehr als bei der letzten Umfrage im Dezember 2016. Sie
liegt damit deutlich vor ihrer Herausforderin Julia Klöckner, die
weiterhin 34 Prozent der Stimmen bekäme.

Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage des
Wahlforschungsinstituts „Infratest dimap“ unter 1.001
wahlberechtigten Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern
(Erhebungszeitraum: 2. bis 6. März 2017). Die ausführlichen
Ergebnisse sendet das Politikmagazin „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“ am
Donnerstag, 9. März 2017, um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Zitat nur mit Quellenangabe „SWR Politikmagazin –Zur Sache
Rheinland-Pfalz!“ frei.

Sperrfrist: Donnerstag, 9. März 2017, 6:00 Uhr

Rückfragen der Presse bitte an: Dr. Ina-Gabriele Barich, Tel.
06131 929-33227 oder 0172 7004826, Redaktion „Zur Sache
Rheinland-Pfalz!“.

Original-Content von: SWR – S?dwestrundfunk, übermittelt durch news aktuell

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