(Tr)end the Syrian war / Aktionsbündnis Katastrophenhilfe startet Kampagne zum Krieg in Syrien

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Anlässlich des zehnten Jahrestages des Krieges in Syrien startet das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe eine Kampagne, um auf das Schicksal der betroffenen Menschen aufmerksam zu machen. Das Interesse der breiten Öffentlichkeit für den Syrienkonflikt, der vor zehn Jahren mit den Protesten gegen das Assad-Regime begann, ist aktuell sehr gering. Das Ziel der Kampagne „(Tr)end the Syrian war“ ist: mehr Aufmerksamkeit und damit verbunden mehr Spenden und Hilfsmöglichkeiten für die Opfer des Krieges.

Fast eine halbe Million Menschen sind in dem Krieg gestorben, über zwölf Millionen Menschen sind vor den Kämpfen geflohen, die eine Hälfte innerhalb Syriens, die andere in die Nachbarländer. Die Gräuel des Krieges dauern bis heute an. Aber der Syrienkonflikt und seine Folgen für die betroffenen Menschen sind kaum noch ein Thema, weder in der Politik, noch in den Medien oder der Öffentlichkeit. Die Suchanfragen bei Google liegen deutschlandweit aktuell bei 200.000 mal im Monat. Im Vergleich dazu finden „Bayern München“ (800.000 mal), „Helene Fischer“ (über 550.000 mal) oder „Bananenbrot“ (240.000 mal) erheblich mehr Interesse.

Die Kampagne „(Tr)end the Syrian war“ vergleicht das Suchinteresse an Syrien im Zeitraum der letzten zehn Jahre mit Begriffen aus Alltag, Medien oder Freizeit. Damit macht die Kampagne, die gemeinsam mit der digitalen Full-Service-Agentur MRM entwickelt wurde, den Aufmerksamkeitsverlust für das seit zehn Jahren vom Krieg gebeutelte Land deutlich. Über die Auswertung der Suchanfragen bei Google zeigt die Kampagne, wie Themen wie –Spargel–, das –Wetter in Hamburg– oder aber die TV-Sendung –Der Bachelor– in regelmäßigen Abständen gesucht werden und auf deutlich mehr Interesse stoßen als die Situation in Syrien. Das Ergebnis der Suchanfragen wird in der Kampagne in einem grafischen „Herzschlag“ dargestellt. Der „Herzschlag“ der Suchanfragen zu diesen Themen ist regelmäßig und kontinuierlich, der der Anfragen zu Syrien nähert sich dem Vorkriegs-Niveau an und droht ganz abzubrechen. Wäre Syrien ein Patient, er wäre kurz vor dem Herzstillstand.

„Der Krieg in Syrien scheint kein Ende zu nehmen, mit den Jahren scheinen wir uns fast daran gewöhnt zu haben. Mit unserer Kampagne stellen wir vergleichsweise banale Interessen den Nachfragen zu einem solch traurigen Anlass gegenüber. Das unendliche Leid der Millionen Kinder, Frauen und Männer muss wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken“ sagt Dominique Mann, Geschäftsführer des Aktionsbündnisses Katastrophenhilfe. „Und natürlich hoffen wir, dass wir so mehr Spenden erhalten, um den Menschen in Syrien und denen, die in die Nachbarländer geflohen sind, helfen zu können.“ Über zwölf Millionen Menschen sind innerhalb Syriens auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Organisationen des Aktionsbündnis Katastrophenhilfe – Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland – stehen seit zehn Jahren an der Seite der Betroffenen.

Das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Hilfsmaßnahmen seiner Mitgliedsorganisationen auf:

Spendenkonto:
IBAN: DE65 100 400 600 100 400 600 (Commerzbank)
BIC: COBADEFFXXX
Stichwort: Nothilfe Syrien

Online-Spenden: www. aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/jetzt-spenden

Die Kampagne „(Tr)end the Syrian war“ startet am 15. März digital, online und auf Social Media.

Anhand eines entwickelten Algorithmus hat MRM tausende von Suchanfragen identifizieren können, die in Deutschland relevanter sind als der Suchbegriff „Syrien“ – die interessantesten, womöglich banalsten und kreativsten sind in der Kampagne zu sehen. Unter www.trendthesyrianwar.de können die User dann selbst aktiv werden, sich durch zahlreiche Beispiele und Graphen klicken, diese via Social teilen und an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe spenden.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter:

www.aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de/krieg-in-syrien

Materialien zur Kampagne finden Sie hier:

https://www.webcargo.net/l/0BOSdROjVM/

Die Organisationen Caritas international, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie Katastrophenhilfe und UNICEF Deutschland haben sich 2001 im Aktionsbündnis Katastrophenhilfe zusammengeschlossen. Im Falle großer Katastrophen ruft das ZDF zu Spenden unter anderem für das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe auf.

Pressekontakt:

Dominique Mann, Geschäftsführer Aktionsbündnis Katastrophenhilfe
030-65211-1744, 0172-6232874, presse@aktionsbuendnis-katastrophenhilfe.de

Original-Content von: Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, übermittelt durch news aktuell

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