Unsichere CDU

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Eine Woche hat die CDU Sachsen-Anhalt gebraucht, um
festzustellen, dass Extremisten in ihren Reihen keinen Platz haben. Eine Woche
ließ die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer verstreichen, um zu
betonen, dass ihre Partei sich gegen Rechtsextremismus stelle. Wenn es um
Selbstverständlichkeiten geht, ist eine Woche eine sehr lange Zeit. Der Fall des
Robert Möritz zeigt daher vor allem eins: die Unsicherheit der CDU im Umgang mit
rechts. Ein Kreispolitiker mit Verbindungen zur rechten Szene und einem in die
Haut gravierten Nazisymbol führt vor Augen, dass mit Parteitagsbeschlüssen nicht
alles gesagt ist in einer Partei. In Sachsen-Anhalt ist Möritz nun aus der CDU
ausgetreten. Die CDU muss nun aufpassen, dass keine Märtyrerlegende entsteht.
Der konkrete Fall mag erledigt sein. Mit den Unsicherheiten und Unklarheiten,
die er offengelegt hat, wird sich die CDU noch eine Weile beschäftigen müssen.
Es sollte keine Nebensache sein.

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