WAZ: Bundeswehr braucht Effizienz – Kommentar von Miguel Sanches

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Ein höherer Verteidigungsetat – ist die Debatte über
Pleiten, Pech und Pannen nicht genau darauf angelegt? Wer mehr Geld
besorgt, erhöht das Schmiermittel. Das hilft bekanntlich, Reibungen
zu minimieren. Aber im Interesse der Steuerzahler müsste man eher
dafür sorgen, dass der Bund sich bei jedem Rüstungsprojekt „am Niveau
privatwirtschaftlicher Vertragsgestaltung“ orientiert.

So steht es im Gutachten, das sich die Verteidigungsministerin
besorgt hat. Augenhöhe mit der Industrie, besseres Management: Daran
wird man Ursula von der Leyen messen. Wenn sie den Test besteht, kann
man auch über den Etat der Militärs reden. In der Reihenfolge: Erst
Effizienz, dann Geld.

Zur Erinnerung: Die Prüfer untersuchten Aufträge in Höhe von 50
Milliarden. Die Investitionsbereitschaft ist da. Was fehlt, ist die
Kompetenz, Kosten-, Termin- und Leistungsziele durchzusetzen.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 6519
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