WAZ: Der Preis der Zukunft – Kommentar von Michael Kohlstadt zur NRW-Verkehrspolitik

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NRW aus der unseligen Schlusslicht-Diskussion zu
führen, das wird für die neue schwarz-gelbe Landesregierung noch zur
Herausforderung werden. Nicht von ungefähr hat Ministerpräsident
Armin Laschet in seiner ersten Regierungserklärung den
Erwartungshorizont unlängst eingegrenzt und allzu hochfliegenden
Hoffnungen auf schnell blühende Landschaften an Rhein und Ruhr einen
Dämpfer verliehen. Auch Laschets Verkehrsminister Hendrik Wüst
vermeidet in seinen ersten öffentlichen Statements allzu vollmundige
Versprechen. Wüst weiß, dass es in der NRW-Verkehrspolitik keine
gordischen Knoten zu durchschlagen gibt.

Denn das Dilemma ist: Einer der Schlüssel zum Erfolg des Landes
liegt in der Bewältigung des Verkehrsinfarktes auf den Straßen und
Bahnstrecken. Wer NRW zukunftsfest machen will, muss den Hebel dort
ansetzen, auch wenn es weh tut. Denn mehr Baustellen bedeuten mehr
Staus. Auf den Straßen und an den Gleisen ist das schon jetzt zu
spüren. Und: Es kann Jahre dauern. Hauptaufgabe des neuen
Verkehrsministers wird es mithin auch sein, die Bürger mit dem
Gedanken zu versöhnen, dass die Zukunft ihren Preis in der Gegenwart
hat.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
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