Wer auch immer regiert – es fallen zu viele
Schulstunden aus. Die Erhebung der Landeselternschaft aber wirft ein
Schlaglicht auf das Ausmaß. Während Rot-Grün den Notstand mit
statistischen Verrenkungen schönrechnet, präsentieren Eltern eine
schonungslose Bilanz.
Seit Jahren weigert sich die Ministerin mit Hinweis auf den hohen
Aufwand, eine Ausfallbilanz vorzulegen. Während Ministerpräsidentin
Kraft vom Standort 4.0 schwärmt, verharrt Ministerin Löhrmann in der
Kreidezeit. Selbst der Landesrechnungshof stellte einen wesentlich
höheren Unterrichtsausfall fest als die Regierung.
Zur Wahrheit gehört: Es hat sich schon etwas getan. Auch NRW wird
aber angesichts wieder steigender Schülerzahlen nicht an einer
größeren Stellenreserve vorbeikommen. Sonst bleibt die individuelle
Förderung der Schwachen wie der Begabten zwangsläufig auf der
Strecke.
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