Weiterbildungs-Index 2018 / Weiterbildungsmöglichkeiten im Beruf im deutschlandweiten Vergleich

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Das Vergleichsportal trusted.de vergleicht die
Angebote zur Fort- und Weiterbildung während des Jobs in den 20
größten deutschen Städten. Dazu wird der Anteil von
Stellenausschreibungen herangezogen, in denen
Weiterbildungsmöglichkeiten explizit erwähnt werden.

– Durchschnittlich weisen 15 Prozent aller Stellenanzeigen in
Deutschland auf Weiterbildungsmöglichkeiten hin.
– Bremen hat den höchsten Anteil an Stellenanzeigen mit
Weiterbildungsangebot.
– In Startup-Metropolen wie Berlin und München gibt es den
geringsten Anteil an Weiterbildungsmöglichkeiten im Beruf.

Weiterbildungsangebot im Job: Von rund 1,2 Mio.
Stellenausschreibungen in den 20 größten deutschen Städten weisen ca.
180.000 auf Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten hin. Das entspricht
einem Anteil von rund 15 Prozent. Den größten Anteil an
Fortbildungsangeboten in Stellenanzeigen hat aktuell Bremen mit 19,30
Prozent, dicht gefolgt von Bochum mit 18,84 Prozent, Münster mit
18,62 Prozent und Wuppertal mit 18,60 Prozent. Überraschend: Die
beiden Städte mit den meisten Stellenausschreibungen, Berlin
(148.011) und München (127.119) gehören zu den fünf Städten mit dem
niedrigsten Anteil an explizit erwähnten Weiterbildungsoptionen.
Berlin landet auf einem Schnitt von 12,94 Prozent, München bei 13,98
Prozent. Dazwischen liegt noch Duisburg mit 13,85 Prozent. Das
Schlusslicht im Vergleich bildet Dresden mit 11,50 Prozent.
Herangezogen wurden die aktuellen Zahlen der vier größten
Online-Jobbörsen in Deutschland: Indeed, Stepstone, Monster und
Kimeta.

Kosten für die betriebliche Weiterbildung: Im Jahr 2016 gaben
deutsche Unternehmen rund 33,5 Milliarden Euro für die betriebliche
Weiterbildung aus. Das umfasst direkte Kosten wie Anmelde- und
Teilnahmegebühren, Trainer, Dozenten und Reisekosten sowie indirekte
Kosten wie die bezahlte Arbeitszeit.

Einfluss der Digitalisierung auf Weiterbildungsmöglichkeiten: Zwei
Drittel der deutschen Unternehmen sind der Meinung, dass durch die
fortschreitende Digitalisierung der Weiterbildungsbedarf
kontinuierlich steigt. In der Folge sind Firmen, die vermehrt auf
digitale Technologie und Entwicklung setzen, in Sachen Weiterbildung
engagierter. 87 Prozent der digitalen Unternehmen fördern
betriebliche Weiterbildung stark; dagegen nur 69 Prozent der
Unternehmen, die (noch) nicht auf digitale Technologien setzen. Das
geht aus einer Studie der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft
(vbw) hervor. Demnach nutzt eine Vielzahl der Unternehmen bereits
digitale Lernmethoden für die Fortbildung, da diese zeitlich und
räumlich flexibel sind.

Weiterführende Informationen sowie eine Auflistung aller
Ergebnisse finden Sie hier: https://trusted.de/weiterbildung-im-job

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Pressekontakt:
Sandra Pretzer
Email: spretzer@trusted.de
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