Wer das Geld hat, hat die Macht? / Die 3sat-Gesprächssendung „scobel“ und das Wirtschaftsmagazin „makro“ aktuell in der Themenwoche „MachtMenschen“ / Reihe „Kulturcheck“ in 2Kulturzeit“

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scobel: Die Deutschen und ihr Image: Donnerstag, 5. September 2013,
21.00 Uhr
makro: Die Macht des Geldes: Freitag, 6. September 2013, 21.00 Uhr

Erstausstrahlungen

Im Rahmen der 3sat-Themenwoche „MachtMenschen“ anlässlich der
Bundestagswahl beschäftigen sich die beiden Sendungen „scobel“ und
„makro“ mit dem Thema: Machtmenschen. Gert Scobel hinterfragt in
seiner Sendung „scobel“ das Image der Deutschen und wie sie von außen
auch auf der politischen Bühne betrachtet werden, sowie das Bild, das
die Deutschen hingegen von sich selbst haben. Das Wirtschaftsmagazin
„makro“ stellt die Frage, wieviel Macht der Politik überhaupt bleibt
angesichts übermächtig erscheinender Banken, Wirtschaftskonglomerate
sowie einzelner Finanzjongleure und Lobbyisten.

Die Deutschen sind Export-Vizeweltmeister und die größte
Volkswirtschaft Europas – außerdem stellen sie Gartenzwerge auf ihren
Rasen, trinken literweise Bier und essen Sauerkraut und Bratwürste:
Nach wie vor sind es auch Klischees, die im In- und Ausland das Bild
der Deutschen bestimmen. Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass
es deutliche Unterschiede zwischen Fakten und Klischees, aber auch
zwischen Anspruch und Wirklichkeit gibt. Die den Deutschen
zugeschriebenen Werte Pünktlichkeit, Fleiß und Sauberkeit zählen
noch, „aber die machen das Deutschsein nicht aus“, meint der
Psychologe Stephan Grünewald in einem Filmbeitrag der Sendung. „Was
wir eher wunderbar können, ist das ewige Sich-Selbst-Infrage-Stellen,
was nicht nur destruktiv, sondern auch schöpferisch ist.“ Die
Gesprächssendung „scobel“ diskutiert mit den Gästen, dem
Politikwissenschaftler Karl-Rudolf Korte, dem Journalisten Nils
Minkmar und Thomas Kirschmeier von dem Marktforschungsinstitut
Rheingold, über die Bilder und Klischees und wie diese die Rolle der
Deutschen in der Welt bestimmen.

Das Wirtschaftsmagazin „makro“ mit Eva Schmidt fragt in der
Themenwoche „MachtMenschen“: Wie viel Einfluss kann man sich mit Geld
kaufen? Anfang September beraten die G20, die 20 mächtigsten
Industriestaaten, über Maßnahmen zur Stärkung ihrer Wirtschaft. Doch
wieviel Einfluss haben die Politiker noch? Bestimmen nicht längst
„die Märkte“ die Entwicklung – über die Köpfe der Bürger und ihre
Interessen hinweg? Die internationale „Liberalisierung“ schaffe nach
Meinung vieler Freiräume für die Mächtigen der Wirtschaft. Der Staat
als Regulator, als Garant für sozialen Frieden und Chancengleichheit,
gerate demnach ins Hintertreffen.

Noch bis 16. September analysiert das 3sat-Kulturmagazin
„Kulturzeit“ in Reihe „Kulturcheck“ zweimal in der Woche die
Wahlprogramme in Hinblick auf die Aussagen zur Kulturpolitik.
Parallel können 3sat-Zuschauer auf www.kulturzeit.de darüber
abstimmen, welches politische Programm der Parteien zur Kultur am
meisten überzeugt.

Die 3sat-Themenwoche „MachtMenschen“ endet mit dem
US-amerikanischen Spielfilm „No Way out – Es gibt kein Zurück“ am
Freitag, 6. September, 22.35 Uhr.

Hinweis für Journalisten: Weitere Details finden Sie im
3sat-Pressetreff unter www.pressetreff.3sat.de.

Pressekontakt:
Presse und Öffentlichkeitsarbeit 3sat
Pepe Bernhard
Telefon: +(0)6131 – 7016261
E-Mail: presse@3sat.de

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