Wertschätzung für die Pflege stärkt die Demenzversorgung / bpa fordert beim Bremer Fachtag Demenz bessere Personalausstattung und mehr Beratung für Betroffene

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Für eine angemessene Versorgung von Menschen mit
Demenz müssen ambulante Pflegedienste sowie Pflegeheime besser
personell ausgestattet werden. Dies ist eine der Forderungen, die der
Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) heute
gemeinsam mit weiteren Verbänden der Bremer Landespolitik präsentiert
hat. Im Rahmen der bundesweiten Woche der Demenz gaben
Wissenschaftler und Pflegepraktiker heute in der Bremer Innenstadt
Einblicke in aktuelle Betreuungsangebote für demenzkranke Menschen
und machten auf notwendige Verbesserungen aufmerksam.

An Sozialsenatorin Anja Stahlmann übergaben die
bpa-Landesbeauftragte Hannelore Bitter-Wirtz und Vertreter der
Wohlfahrtsverbände eine Petition mit konkreten Forderungen und
politischen Anregungen, die im Rahmen von Befragungen Betroffener
sowie einer Arbeitskonferenz zur Demenzversorgung in Bremen
entstanden sind. Darin halten die Fachleute neben der besseren
personellen Ausstattung in der Pflege auch eine stärkere Versorgung
in den Stadtteilen sowie intensivere Beratungen für Angehörige für
notwendig.

„Gerade Menschen mit einer Demenzerkrankung benötigen Pflege und
Betreuung in direkter Nähe. Hier können die vielen privaten
Pflegedienste in ganz Bremen wertvolle Ansprechpartner und hilfreiche
Berater sein“, beschreibt der bpa-Landesvorsitzende Sven Beyer die
Versorgungssituation. Wenn es später in den eigenen vier Wänden nicht
mehr geht, dann stehen engagierte private Pflegeheime bereit, um
pflegende Angehörige zu entlasten und auch in späten Demenzstadien
eine kompetente Pflege zu gewährleisten.

Mit dem Informationstag wurde heute auf die bis zu 15.000 Menschen
in Bremen aufmerksam gemacht, die an einer Demenzerkrankung leiden.
Unter dem Titel „Demenz – Vergiss mich nicht“ will die erstmals
bundesweit ausgerufene Themenwoche breite Teile der Bevölkerung für
die Situation von Menschen mit einer Demenz sensibilisieren. „Die
mehr als 100 im bpa organisierten Pflegedienste und Heime sind
oftmals erste Ansprechpartner für Betroffene und deren Angehörige“,
erklärt der bpa-Landesvorsitzende Beyer. „Heute haben einige unserer
Mitglieder zeigen können, wie innovativ sie sich mit den Bedürfnissen
von Demenzkranken beschäftigen und welche modernen
Versorgungsangebote sie bereits machen.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
100 in Bremen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
260.000 Arbeitsplätze und circa 20.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 20,6 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Hannelore Bitter-Wirtz, Landesbeauftragte, Tel.: 0421
/68 54 41 75, www.bpa.de

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