Weser-Kurier: Kommentar von Daniel Killy zu Erdogans Internet-Plänen

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Der Mann, der sein Land in die EU führen will,
bedient sich nordkoreanischer Steinzeit-Methoden.Doch während es
Europa an Schärfe gegen Russland nicht fehlen lässt, sind die Schüsse
Erdogans gegen das eigene Volk wohl schon vergessen. Stattdessen wird
der islamistische Brandstifter weiter mit vagen Avancen im Kreis der
europäischen Familie gehalten. Dass die Türkei in der EU nichts
verloren hat, solange der kranke Mann am Bosporus dort die
Amtsgeschäfte führt, sollte endlich deutlich artikuliert werden:
Klare Kante gegen Feinde der Demokratie. Die Türkei braucht die Hilfe
von EU und OSZE gegen den Diktator, sonst heißt es auf lange Sicht in
Ankara „Adieu, Europa“. Der schwache türkische Präsident Gül wird es
allein nicht schaffen, den Regierungschef im Zaum zu halten. Zu
hoffen bleibt nur, dass Internet und die modernen Türken schließlich
doch stärker sein werden als Erdogan.

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