Weser-Kurier:Über Frank-Walter Steinmeier schreibt Hans-Ulrich Brandt:

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Sieben Jahre lang bereiste er die Welt, regelmäßig
war er zu politischen Gesprächen in Paris – allein in seiner zweiten
Amtszeit besuchte er Deutschlands wichtigsten Partner 30-mal. Doch
nun kam er nicht als Außenminister, sondern als Bundespräsident.
Nicht sein bisheriger Kollege Jean-Marc Ayrault empfing ihn, sondern
der französische Präsident François Hollande, noch dazu mit
militärischen Ehren. Und über allem die Frage: Was wird Steinmeier
anders machen in seinem neuen Amt? Kann der Mann überhaupt so schnell
aus seiner alten Haut? Er kann, und es scheint ihm auch nicht
sonderlich schwergefallen zu sein, von jetzt auf gleich als
Deutschlands oberster Repräsentant aufzutreten. Staatstragend war er
immer schon, auch als Minister war Steinmeier präsidial. So war
dieser Besuch mehr freundschaftliche Geste denn hochpolitisch. Ja,
auf Paris und Berlin kommt es jetzt an, mehr denn je nach dem Brexit.
Doch Steinmeier wird der Bundesregierung hier das Feld überlassen, er
ist „heimgekehrt nach acht Jahren im Ausland“. Deutschland wird sein
neuer politischer Mittelpunkt sein, weniger die weite Welt. Zu tun
gibt es auch hier genug.

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