Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Afghanistan

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Der Stab ist schnell gebrochen: Trecking am
Hindukusch? Selbst schuld, wenn die beiden Deutschen nach ihrer
Bergwanderung nördlich von Kabul jetzt tot sind! Gemäß Vorurteil ist
Afghanistan ein Land, in dem man nicht leben, umso eher aber sterben
kann. Falsch: Knapp 30 Millionen Afghanen können gar nicht anders,
als mit Krieg und Knappheit zu (über-)leben. Auch einige zehntausend
zivile Ausländer wohnen hier – freiwillig. Wenn die Isaf-Truppen
abziehen, wird ihre Zahl noch steigen. Die vielen Experten von mehr
als hundert Nichtregierungsorganisationen, die schon in Afghanistan
sind, kennen die Verhältnisse in ihrer Umgebung, sie wissen, was man
wagen kann und wohin man besser nicht geht. Tausende unternehmen an
den Wochenenden außerhalb der Städte Ausflüge, in einer traumhaft
schönen Umgebung. Militärangehörigen ist das untersagt, sie sollen es
aber dennoch tun. Die unter die Räuber gefallenen zwei deutschen
Entwicklungsghelfer waren nicht die ersten, die der keimenden
Normalität und dem zarten Pflänzchen Frieden vertraut haben – in
diesem Fall ein tragischer Irrtum.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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