Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Windkraft in NRW:

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Ganz langsam nimmt die neue rot-grüne
Landespolitik in NRW Gestalt an. Der neue Windkrafterlass zeigt,
wohin die Reise geht: nämlich zurück auf Rot-Grün vor 2005 – nur noch
tolldreister. Die angekündigte Aufhebung einiger Beschränkungen für
übergroße Windräder wird das Bild dieses Landes nachhaltig verändern.
Wer bisher das Wort von der Verspargelung der Landschaft für albern
hielt, wird noch vor 2020 eines Besseren belehrt. Die geplante
Verdoppelung bis Verdreifachung der Windräder in NRW wird zudem für
erhebliche Bürgerproteste sorgen – ganz besonders in
Ostwestfalen-Lippe. Auch die drastische Senkung von Mindestabständen
dürfte die Leute im wahrsten Sinne des Wortes auf den Zaun treiben.
In den Ballungsräumen Rheinschiene und Ruhrgebiet ist mit der
Massierung weißer Masten weniger zu rechnen. Die neuen Windriesen
werden entlang des Teutoburger Waldes, im Mühlenkreis Minden-Lübbecke
und auf den Höhenzügen von Egge und Weserbergland dafür umso dichter
Spalier stehen. Wind statt Kohle: Ostwestfalen-Lippe wird dafür die
Zeche zahlen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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