Westfalen-Blatt: zum Pflege-TÜV

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Der alte Pflege-TÜV ist bei der politischen
Hauptuntersuchung zu Recht durchgefallen: falsche Schwerpunkte, zu
wenig kundenfreundlich. Der erste Kritikpunkt ist in dem neuen
Konzept ausgeräumt. Ein besonders abwechslungsreicher Speisezettel
vermag erhebliche Defizite bei der Pflege nicht mehr auszugleichen.
Mit der Kundenfreundlichkeit hadern Experten aber auch in der
Neufassung. Einerseits dürfen sich die Heime noch immer selbst
einstufen, wenn es um Ausstattung und Angebot geht. Andererseits
verteilt künftig der Medizinische Dienst der Krankenkassen Noten für
die Pflegequalität. Da müssen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen
auch in Zukunft genau hinschauen. Zudem: Die Note »schwerwiegende
Qualitätsdefizite« ist streng genommen kein Fall für den Pflege-TÜV,
sondern für die Heimaufsicht. Wer sichergehen will, die richtige Wahl
zu treffen, der wird sich weiterhin in jedem Heim ein Bild machen
müssen. Wie ist der Umgangston? Wie zugewandt ist das Personal.
Kurzum: Wie zufrieden sind die Bewohner? Das sind entscheidende
Fragen, die der Pflege-TÜV allein niemals wird beantworten können.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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