Westfalenpost: Digitalisierung in NRW: Digitale Ankündigungen

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Das Murmeltier grüßt jetzt digital. Fast täglich
verkünden Politiker auf Bundes- und Landesebene, dass der Breitband-
und Mobilfunkausbau jetzt aber wirklich zügig vorangeht, fast täglich
maulen Bürger und Unternehmer, dass die Realität ganz anders
aussieht. Gerade im ländlichen Raum kommt das schnelle Internet nur
im Schneckentempo angeschlichen. In Südwestfalen entscheidet die
Digitalisierung auch über die Überlebensfähigkeit der Region. Wenn
NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart nun ankündigt, bis 2020
Zehntausende Arztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken zu vernetzen,
dann setzt er sich selbst unter Zugzwang – oder hat nicht in den
Kalender geschaut. 2020 beginnt schon in eineinhalb Jahren. Und
andere Technologie-Projekte wie die elektronische Gesundheitskarte
sind entweder gescheitert oder haben sich um Jahre verzögert. Es ist
gut, dass Politiker Strategien entwickeln. Noch besser wäre eine
zügige Umsetzung. Spätestens Ende 2020 muss sich Pinkwart an seinen
Ankündigungen messen lassen. Wenn sein Plan aufgeht: Glückwunsch!
Wenn er scheitert: Rücktritt!

Pressekontakt:
Westfalenpost
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