Westfalenpost: Jens Helmecke zur Flexibilisierung von Arbeitszeiten

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Geld allein macht nicht glücklich. Soviel steht
fest. Im Zusammenhang mit Tarifverhandlungen hätte man dies aus
Gewerkschaftsmund bis vor nicht allzu langer Zeit beinahe für absurd
gehalten. Die Zeiten ändern sich – und die Bedürfnisse der
Beschäftigten ebenso. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf ist
im Kurs enorm gestiegen. Jüngere nennen es die Work-Life-Balance. Sie
wollen sinnstiftende Jobs, aber nicht um den Preis der Selbstaufgabe
bis zum Burn-out. Eine gesunde Einstellung. Pflege von Angehörigen
oder mehr Zeit für die eigenen Kindern sind weitere gute Gründe,
darauf zu verzichten, nur das maximal Mögliche an Entgelt zu
verhandeln. Die Industriegewerkschaft Metall (IGM) hat in der
jüngsten Tarifrunde hart mit den Arbeitgebern um die Einführung des
Arbeitnehmerrechtes auf Flexibilität gekämpft und eine für beide
Seiten gewinnbringende Lösung gefunden. Was zunächst zum Tabubruch
hochstilisiert wurde, ist nun salonfähig und lässt sich auf weitere
Branchen übertragen. Insofern ist die Forderung der IG Bergbau,
Chemie, Energie völlig folgerichtig. Flexibilität passt in eine
moderne Arbeitswelt, solange sie eben keine Einbahnstraße ist.

Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

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