Zivilgesellschaft in Not?

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Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ist als
Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation ein wichtiger
zivilgesellschaftlicher Akteur in unserer Gesellschaft. Schon seit
125 Jahren nimmt der Verband seine Verantwortung für das Gemeinwohl
wahr. Den Grundstein legten 1888 sechs Berliner Zimmerleute, die
Erste-Hilfe-Kurse für Arbeiter organisierten, um die Versorgung von
verletzten Kollegen zu verbessern.

„Wir fördern freiwilliges Engagement und bieten Dienste an, die
Menschen in sozialen und gesundheitlichen Nöten brauchen. Diese
Aufgaben sind schon in unserer Satzung verankert“, erklärt der
ASB-Bundesvorsitzende Knut Fleckenstein. Gemeinnützige Organisationen
wie der ASB brauchen jedoch gesicherte Rahmenbedingungen, um ihre
zivilgesellschaftlichen Aufgaben auch in Zukunft mit Qualität
erfüllen zu können, so der ASB.

So sind für die Zusammenarbeit mit den 15.000 Freiwilligen, die
den ASB mittragen, verlässliche Voraussetzungen nötig. „Ein Beispiel
ist der Katastrophenschutz, der zum größten Teil aus Freiwilligen
besteht. Wie können wir sie langfristig an uns binden, wenn unsere
Gliederungen nicht wissen, ob sie im nächsten Jahr noch die
Trägerschaft für ihre Rettungswache haben?“, gibt
ASB-Bundesvorsitzender Knut Fleckenstein zu bedenken.

Auch in der Pflege kann der ASB seinen Auftrag nur dann
langfristig erfüllen, wenn Pflegeleistungen angemessen bezahlt
werden. Der Verband betreibt rund 160 Altenpflegeheime und 240
ambulante Pflegedienste. „Wir möchten unseren Mitarbeitern ein Gehalt
bezahlen, von dem sie auch leben können“, betont Knut Fleckenstein.

Der ASB engagiert sich in über 600 Einrichtungen der Kinder- und
Jugendhilfe für die Belange von Kindern und Jugendlichen. Gerade die
Jugendarbeit, zum Beispiel in den rund 70 ASB-Jugendklubs, ist immer
wieder von Kürzungen bedroht. Knut Fleckenstein resümiert: „Wenn wir
uns als Geburtstagskind etwas wünschen können, dann dass die
Rahmenbedingungen stimmen, damit wir auch in den nächsten Jahren
unseren Beitrag für die Zivilgesellschaft leisten können.“

125 Jahre ASB: Die Zeiten ändern sich. Unsere Hilfe bleibt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch
und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig
von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen
Zugehörigkeit. Mehr als eine Million Menschen bundesweit unterstützen
den gemeinnützigen Verein durch ihre Mitgliedschaft. Parallel zu
seinen Aufgaben im Rettungsdienst – von der Notfallrettung bis zum
Katastrophenschutz – engagiert sich der ASB in der Altenhilfe, der
Kinder- und Jugendhilfe, den Hilfen für Menschen mit Behinderung, der
Auslandshilfe sowie der Aus- und Weiterbildung Erwachsener. Wir
helfen schnell und ohne Umwege allen, die unsere Unterstützung
benötigen.

Pressekontakt:

ASB-Pressestelle:

Alexandra Valentino, Tel. (0221) 4 76 05-324, E-Mail:
a.valentino@asb.de

Astrid Königstein, Tel.: (0221) 4 76 05-355, E-Mail:
a.koenigstein@asb.de, Fax: -297, Internet: www.asb.de

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