28 Prozent werden mindestens 100 Jahre alt / Sozialer Status, Lebensstil und Gene haben großen Einfluss / Geistige und körperliche Fitness wichtig / „Länger besser leben.“ der BKK24 unterstützt

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Von Prof. Gerd Glaeske,
Wissenschaftlicher Leiter „Länger besser leben.“-Institut,
Universität Bremen

Die Lebenserwartung der Menschen steigt, immer mehr Menschen
werden über 100 Jahre alt. Ein Blick zurück zeigt, dass Menschen, die
im 19. Jahrhundert geboren wurden, glücklich sein konnten, wenn sie
50 Jahre alt wurden. Heute ist die Wahrscheinlichkeit weit größer,
ein hohes Alter zu erleben.

28 Prozent der Mädchen, die in diesen Jahren geboren werden, haben
die Chance, 100 Jahre alt zu werden, bei den Jungen sind es sieben
Prozent. Dies haben die Forschungen des Max-Planck-Instituts für
demografische Forschung ergeben, die auch die Erhöhung der
durchschnittlichen Lebenserwartung beschrieben hat. Eine heute
50-Jährige wird demnach 88,2 Jahre alt, ihren 100sten Geburtstag
erlebt sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 13 Prozent. Heute
gleichaltrige Männer haben derzeit eine Lebenserwartung von 83,4
Jahren und eine Chance von zwei Prozent auf den 100sten Geburtstag.

Die Gründe für diese höhere Lebenserwartung sind schnell
aufgezählt: Sie liegen an den besseren Wohn- und Arbeitsbedingungen,
an der besseren Bildung und besserer Hygiene, an der besseren
Ernährung und auch am medizinischen Fortschritt, der bei Krankheiten
Hilfe bedeuten kann.

Doch nicht alle erleben ein solch hohes Alter. Der soziale Status
hat einen großen Einfluss, der Lebensstil und auch die Gene –
allerdings mit nur 30 Prozent. Wildor Hoffmann, der ehemalige
Präsident der Deutschen olympischen Gesellschaft, lehrt mit 92 Jahren
noch immer als Professor an der Kölner Sporthochschule, lernt gerade
Rumba und bewältigt täglich 200 Treppenstufen – ein gutes Beispiel
für gesundes Altern. Auch viele andere Beispiele zeigen, dass
Langlebigkeit vor allem mit geistiger und körperlicher Fitness zu tun
hat, mit Denken und Sport.

Die Gesundheitsinitiative „Länger besser leben.“ der Krankenkasse
BKK24 bietet beides an: Veranstaltungen mit Vorträgen zum Nachfragen
und Diskutieren und Termine für sportliche Aktivitäten. Machen Sie
mit – es lohnt sich!

Pressekontakt:
„Länger besser leben.“-Institut
an der Universität Bremen
Wissenschaftlicher Leiter Prof. Gerd Glaeske
E-Mail: glaeske@uni-bremen.de
Telefon: 0421 218 58558
www.bkk24.de/lbl-institut

Original-Content von: BKK24, übermittelt durch news aktuell

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