80 Prozent der Kinder im Gazastreifen traumatisiert / SOS-Kinderdörfer: UN muss mehr für Schutz der Kinder tun (FOTO)

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Angesichts der neuen Welle von Gewalt im Gazastreifen fordern die
SOS-Kinderdörfer die Vereinten Nationen auf, ihrer Verantwortung
gerecht zu werden und sich für die Sicherheit und den Schutz der
Kinder einzusetzen. „Wie auch immer man zu den politischen
Auseinandersetzungen steht: Es darf nicht sein, dass Kinder verletzt
oder gar getötet werden. Es ist auch die Pflicht der
Weltgemeinschaft, sie zu schützen“, sagt Samy Ajjour, Leiter der
SOS-Kinderdörfer im Gazastreifen. Am heutigen Freitag wird der
Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen in Genf eine Sondersitzung
zu der „sich verschlimmernden humanitären Lagen in den
Palästinensischen Gebieten“ abhalten. Zu den Aufgaben des Rats gehört
es, Opfer von Menschenrechtsverletzungen zu schützen.

Die Ausschreitungen sieht Ajjour auch als Auswirkung der Situation
im Gazastreifen: „Es mangelt den Menschen an allem: Ernährung,
Gesundheitsversorgung, Bildung. Die Hälfte aller Familien ist auf
humanitäre Unterstützung angewiesen, die Jugendarbeitslosigkeit liegt
bei über 60 Prozent, 80 Prozent der Kinder haben psychologische
Probleme. Jedes zweite Kind sagt, dass es nicht mehr leben möchte.
Das dürfen wir nicht hinnehmen“, betont Ajjour.

Pressekontakt:
Louay Yassin
Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-259
E-Mail: louay.yassin@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

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