Annalena Baerbock zu den GroKo-Ergebnissen: „Klima- und Umweltschutzbereich ist ein Desaster“

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Die neu gewählte Bundesvorsitzende der Grünen,
Annalena Baerbock, hat die Verhandlungsergebnisse der
Koalitionsgespräche zwischen SPD und Union in Umweltfragen
kritisiert: „Der ganze Klima- und Umweltschutzbereich ist ein
ziemliches Desaster. Im Verkehrsbereich gibt es gar keine richtigen
Klimaschutzmaßnahmen“, sagte sie im Interview mit dem TV-Sender
phoenix. Das treffe besonders jene, denen es sozial am schlechtesten
ginge: „An den Straßen, die am stärksten unter Feinstaubbelastung
leiden, wohnen die, die am wenigsten Geld haben“, so Baerbock. Sie
kritisierte außerdem den Umgang der beiden Parteien mit dem
VW-Abgasskandal: „Man hat sich nicht herangetraut an diejenigen, die
große Dienstwagen fahren und den Konzernen zu sagen: ,Ihr müsst für
die Nachrüstung zahlen–. Das führt dazu, dass eine vierköpfige
Familie mit ihrem alten Passat von Fahrverboten besonders betroffen
ist.“

Am Sonntag einigten sich SPD und Union im Rahmen der
Koalitionsverhandlungen in den Bereichen Umwelt, Wohnungsbau und
Miete sowie in der Rentenpolitik. Für Baerbock gehe man zwar in
einigen Punkten in die richtige Richtung, jedoch fehle ihr der Blick
auf zukünftige Generationen: „Leider ist das Ganze überhaupt nicht
generationengerecht ausgelegt.“

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