Anneliese Pohl-Psychosoziale Krebsberatungsstelle Marburg: Hochwertige psychoonkologische Arbeit weiter ausgebaut

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Die Anneliese Pohl-Psychosoziale
Krebsberatungsstelle Marburg blickt auf ein aktives und erfolgreiches
Tätigkeitsjahr 2012 zurück. Mehr als 1.500 psychoonkologische
Beratungsgespräche wurden im vergangenen Jahr in der
Krebsberatungsstelle geführt. Dabei nutzten insbesondere
Krebspatienten/innen (66 %) das Angebot der Beratungsstelle, gefolgt
von Angehörigen (32 %) und Kontakten und Anfragen von Vertretern
anderer Institutionen (2%). „Ich bin sehr stolz auf die Arbeit der
Anneliese Pohl-Psychosozialen Krebsberatungsstelle. Hier wird
Menschen geholfen, wenn sie es am dringendsten benötigen. Umso mehr
freut es mich zu sehen, wie viele Ratsuchende im letzten Jahr Hilfe
erhalten konnten“, so Dr. Reinfried Pohl, Stifter und Vorsitzender
des Kuratoriums der Anneliese Pohl-Stiftung. Die große Nachfrage
unterstreicht die Notwendigkeit eines ergänzenden Beratungsangebots
zum dichter werdenden Versorgungsangebot für Krebskranke und deren
Angehörige. Darüber hinaus zeigt die Bilanz, dass sich die Anneliese
Pohl-Psychosoziale Krebsberatungsstelle in den drei Jahren seit ihrer
Eröffnung sehr gut in Marburg etabliert hat.

Umfassendes Beratungsangebot

Wie auch im Vorjahr wendeten sich mehrheitlich Frauen an die
Beratungsstelle. Etwa zwei Drittel der Beratungen beinhalteten
psychologische Frage- und Problemstellungen, bei 37 Prozent ging es
um sozial- oder sozialrechtliche und/oder wirtschaftliche Probleme.
„Auffällig war der erneut sehr hohe Anteil an Folgeberatungen, der
auf einen hohen Bedarf an mittel- und langfristiger Beratung
hinweist“, so Annekatrein Menges-Beutel, Psychologische
Psychotherapeutin und Psychoonkologin, Leiterin der Anneliese
Pohl-Psychosozialen Krebsberatungsstelle. Die psychoonkologische
Beratung wurde im Wesentlichen in Einzel-, aber auch in Form von
Paar- und Familiengesprächen umgesetzt. Der überwiegende Teil (95,6
%) der Beratungen fand in den Räumen der Anneliese
Pohl-Krebsberatungsstelle in der Leopold-Lucas-Straße statt, drei
Prozent der Beratungsgespräche waren Hausbesuche. Neu eingerichtet
wurde im November 2012 eine psychoonkologische Außensprechstunde in
Schwalmstadt / Treysa. Auch dieses Angebot ist von Beginn an sehr gut
angenommen worden

Ausgezeichnete Beratungsleistung

Im vergangenen Jahr wurde der fachliche Standard der Anneliese
Pohl-Psychosozialen Krebsberatungsstelle erneut bestätigt. In einer
mehrstufigen Überprüfung durch ein Evaluationsteam der Deutschen
Krebshilfe e.V. schloss sie mit einer sehr guten Gesamtbeurteilung
ab. Dies unterstreicht die hohe Qualität der Beratungsleistung in der
Krebsberatungsstelle, die auch in diesem Jahr eine große Nachfrage
bei den Ratsuchenden erwartet. Die Vernetzung und Zusammenarbeit mit
anderen onkologischen und psychoonkologischen Facheinrichtungen sowie
lokalen und regionalen Selbsthilfe-Organisationen ist daher ein
weiterer wichtige Bestandteil der Arbeit in der Krebsberatungsstelle.

Über die Anneliese Pohl-Stiftung

Die Anneliese Pohl-Stiftung wurde Ende 2009 von Dr. Reinfried Pohl
gegründet und hat ihren Sitz in Marburg. Zweck der Stiftung ist die
Unterstützung und Begleitung von krebskranken Personen und deren
Angehörigen. Um dies bestmöglich zu erfüllen, wurde die Anneliese
Pohl-Psychosoziale Krebsberatungsstelle in Marburg gegründet. Darüber
hinaus gehört die Förderung der medizinischen Forschung, besonders im
Kampf gegen Krebs, zu der Tätigkeit der Anneliese Pohl-Stiftung.
Weitere Informationen über die Anneliese Pohl-Stiftung erhalten Sie
unter www.anneliese-pohl-stiftung.de.

Pressekontakt:
Anneliese Pohl-Stiftung
Anneliese Pohl Allee 1, 35037 Marburg

Maria Lehmann
E-Mail: Maria.Lehmann@Anneliese-Pohl-Stiftung.de
Tel.: +49 (69) 2384 – 7826
Fax: +49 (69) 2384 – 804

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