Antisemitismus: NRW will Statistik prüfen

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Aufgrund der Kritik an der statistischen Erfassung antisemitischer Straftaten überlegt die NRW-Landesregierung, die Fälle politisch motivierter Kriminalität (PMK) auf diesem Feld anders zu bewerten. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse prüft das Ministerium zurzeit, ob hier Anpassungen sinnvoll erscheinen“, teilte das NRW-Innenministerium auf Anfrage des Bielefelder Westfalen-Blattes (Wochenendausgabe) mit. Bislang würden fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten „dem Phänomenbereich PMK –rechts– zugeordnet, wenn keine gegenteiligen Tatsachen zur Tätermotivation vorliegen“. Das verzerre die Realität und entspreche nicht den Alltagserfahrungen der jüdischen Gemeinden, bemängeln Kritiker dieser Vorgehensweise. Anlass der Kritik sind die judenfeindlichen Proteste („Scheiß Juden“) durch Muslime vor der Synagoge in Gelsenkirchen.

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Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
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