Arbeitgeber begrüßen Abkehr von Inzidenz

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Verbandschef Dulger warnt aber vor Flickenteppich in Corona-Politik – „Neuer Lockdown würde zehn Milliarden Euro kosten“

Osnabrück. Die deutschen Arbeitgeber begrüßen es , dass künftig nicht mehr die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen als wichtigster Maßstab in der Pandemiebekämpfung dienen soll. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstag), dies sei ein richtiger Schritt und trage der steigenden Durchimpfungsrate der Bevölkerung Rechnung. Wichtig sei jetzt, einen intelligenten Wert für die Messung der Belastung des Gesundheitssystems zu finden und diesen bundeseinheitlich zu regeln. Dulger warnte: „Ein Flickenteppich an unterschiedlichen Regelungen würde nur für neue Unsicherheit sorgen. Und einen neuerlichen Lockdown im Herbst darf es nicht geben. Dieser würde rund zehn Milliarden Euro kosten und damit die Wirtschaft und uns alle hart treffen.“

Die Bundesregierung will den Inzidenzwert von 50 aus dem Infektionsschutzgesetz streichen. Bislang dient er als eine zentrale Schwelle für die Einführung von Schutzmaßnahmen und Beschränkungen. Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) soll die sogenannte Hospitalisierungsquote als wichtiger neuer Richtwert eingeführt werden. Diese gibt an, wie viele Menschen binnen sieben Tagen in Kliniken eingeliefert werden. Die Neuregelung könnte bis zum 10. September Gesetzeskraft erlangen.

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