Auch Privatärzte sollen ab Juni impfen – Bislang Probleme bei der Registrierung

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Auch reine Privatärzte sollen ab Juni gegen Corona impfen können. Das habe das Bundesgesundheitsministerium zugesagt, berichtete Christoph Gepp, stellvertretender Vorsitzender des Privatärztlichen Bundesverbandes (pbv), auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe). Das Ministerium habe den Verband beauftragt, eine Infrastruktur aufzubauen, mit der die durchgeführten Impfungen zentral an das Robert-Koch-Institut gemeldet werden können. „Und ich bin ausgesprochen zuversichtlich, dass wir das von unserer Seite auch hinkriegen“, sagte Gepp.

Derzeit sind Privatärzte – anders als Kassenärzte, die auch Privatpatienten behandeln – noch nicht Teil der Impfkampagne. Das Bundesgesundheitsministerium begründet dies damit, dass bislang ein Verfahren zu Authentifizierung von Privatarztpraxen fehle. Es sei aber nötig, dass erfolgte Impfungen „zeitnah in die Impfstatistik des Bundes einfließen können“. Nach Angaben Gepps baut sein Verband derzeit eine entsprechende zentrale Anlaufstelle auf, wo sich die Privatärzte registrieren lassen könnten, um die von ihnen erbrachte Impfleistungen zu melden. Das Impfen sei „wirtschaftlich für jeden Privatarzt zwar uninteressant“, sagte Gepp. „Aber es geht uns darum, dass wir unsere Patienten versorgen können.“

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