Badische Zeitung: Nato-Präsenz im Baltikum / Notwendige Absage Kommentar von Dietmar Ostermann

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Seit Wladimir Putin seinen hybriden Krieg gegen
die Ukraine führt und die Krim heim ins Kremlreich holte, fragt man
sich im Baltikum bange, ob so etwas auch dort möglich wäre. Deshalb
wünschen sich die Regierungen in Tallinn, Riga und Vilnius seit
langem die Stationierung robuster Nato-Truppen in der Region. Dass
auch die deutsche Verteidigungsministerin nun in Estland mit dieser
Forderung konfrontiert wurde, war zu erwarten. Ursula von der Leyen
hat gesagt, was zu sagen war: dass die Beistandspflicht auch im Fall
der Balten „unverbrüchlich gilt“. Im Ernstfall also kommt die Nato
den Verbündeten zu Hilfe. Kampftruppen der Allianz aber werden nicht
schon heute dauerhaft ins Baltikum verlegt. Das ist seit dem
Nato-Gipfel von Wales im September Beschlusslage – und daran wird
sich nichts ändern. Niemand kann ein Interesse daran haben, dass sich
russische und Nato-Verbände im Baltikum direkt gegenüber stehen.
http://mehr.bz/khsts086

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