Bayern ist Magnet für Unternehmen und Arbeitskräfte – Brossardt: „Bewältigung des Fachkräftemangels bleibt größte Zukunftsaufgabe“

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Anlässlich der heute vorgestellten
Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für Oktober zeigt
sich die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sehr
erfreut über die weiterhin hervorragende Lage auf dem bayerischen
Arbeitsmarkt. „Wir erleben einen weiteren goldenen Herbst am
Arbeitsmarkt. Eine Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent ist beispiellos
und Ausdruck der starken Stellung der bayerischen Unternehmen im
internationalen Wettbewerb. Bayern ist mit seinen 5,6 Millionen
sozialversicherungspflichtigen Jobs weiterhin ein Magnet für
Unternehmen und Arbeitnehmer“, erklärte vbw Hauptgeschäftsführer
Bertram Brossardt.

Die vbw weist darauf hin, dass alle Regierungsbezirke Tiefststände
verzeichnen. „In sechs der sieben Regierungsbezirke und im
gesamtbayerischen Schnitt haben wir mit einer Quote von drei Prozent
oder weniger sogar Vollbeschäftigung. Alle Beschäftigungsgruppen
haben beste Chancen auf dem bayerischen Arbeitsmarkt“, sagte
Brossardt. Die vbw warnt aber davor, sich auf den Lorbeeren
auszuruhen. Zu den größten Herausforderungen zählt sie den
Fachkräftemangel. „Daher hat die vbw zusammen mit der Bayerischen
Staatsregierung die –Initiative Fachkräftesicherung+– gestartet, mit
der wir 250.000 zusätzliche Fachkräfte bis 2023 gewinnen wollen.“

Damit der Arbeitsmarkt auch künftig robust bleibt, sieht es die
vbw als unerlässlich an, die Automobilindustrie als Leitindustrie zu
stärken. „30 Prozent der Wertschöpfung der bayerischen Industrie
hängt allein am Auto. Unsere Automobilindustrie steht vor einem
historischen Umbruch, der in den kommenden Jahren zu gestalten ist.
Die unsachliche Debatte um Fahrverbote und den Diesel muss dabei
beendet werden. Der Diesel wird noch für lange Zeit unverzichtbar
bleiben“, so Brossardt.

Der gute Lauf am Arbeitsmarkt kann nach Einschätzung der vbw auch
durch falsche arbeitsmarktpolitische Weichenstellungen beeinträchtigt
werden. „Die Brückenteilzeit, die ab 1. Januar in Kraft treten soll,
schafft vor allem für kleine und mittlere Unternehmen zusätzliche
Bürokratie und stellt die Betriebe in Zeiten von Personalknappheit
zusätzlich vor große Hürden bei der Personalplanung. Wir warnen auch
davor, befristete Arbeitsverhältnisse anzutasten. Diese leisten einen
wichtigen Beitrag zur Flexibilität der Gesamtwirtschaft, bauen
Einstellungshürden ab und erhöhen Jobchancen, insbesondere für
diejenigen, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben wie
Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte“, warnte Brossardt.

Pressekontakt:
Andreas Ebersperger, Tel. 089-551 78-373, E-Mail:
andreas.ebersperger@ibw-bayern.de

Original-Content von: IBW Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft, übermittelt durch news aktuell

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