Bayerns Innenminister Herrmann zu NSU-Prozess: „Nicht nur mitÄußerlichkeiten aufhalten“/ Bayern für türkischstämmige Mitbürger sicherer als die Türkei

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Bonn/München, 14. Mai 2013 – Bayerns Innenminister
Joachim Herrmann (CSU) hat vor einer weiteren Verzögerung des
NSU-Prozesses am Münchener Oberlandesgericht gewarnt. „Es ist meines
Erachtens wichtig, dass wir uns nicht nur mit Äußerlichkeiten
aufhalten. Im Mittelpunkt steht: Hier sind Neonazis schwerster
Straftaten angeklagt, des Mordes und weiterer Anschläge“, sagte
Herrmann im PHOENIX-Interview. Es müsse „Klarheit“ darüber geschaffen
werden, wer die wirklich Schuldigen seien. „Es ist wichtig, dass am
Schluss die Angeklagten ihrer gerechten Strafe zugeführt werden“,
sagte er.

Seiner Einschätzung nach könnten „türkischstämmige Mitbürger“ in
Deutschland sicher leben. „Das Risiko, Opfer einer Straftat zu
werden, ist auch für Türken in Bayern niedriger, als wenn sie Zuhause
in der Türkei leben. Das muss man vom Sicherheitsstandard klar
sehen“, sagte Herrmann und fügte hinzu: „Aber klar ist auch, dass wir
sehr betroffen sind über diese schreckliche Mordserie.“

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