BDI zu Haushaltsplänen: Koalition setzt falsche Prioritäten

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Zu den Haushaltsplänen der Bundesregierung sagt
BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang:

– „Die Koalition setzt in ihrem Haushaltsentwurf die falschen
Prioritäten. Den historisch einmaligen Spielraum für
Zukunftsinvestitionen lässt sie ungenutzt verstreichen. Das ist
kontraproduktiv.

– Mit dem Haushaltsentwurf droht Deutschland im internationalen
Standortwettbewerb um die Vorreiterrolle in Digitalisierung und
Innovation zurückzufallen. Anstatt sich auf sozialpolitische
Umverteilung zu konzentrieren, sollte die Bundesregierung
Steuerstrukturreformen anpacken, um das Wirtschaften auch in
schwächeren Konjunkturphasen zu erleichtern.

– Die deutsche Industrie spricht sich für mehr Investitionen aus,
sowohl öffentliche wie private. Wir fordern im Bundeshaushalt
eine steuerliche Forschungsförderung. Für den Einstieg sollten
zehn Prozent der Personalausgaben in Forschung und Entwicklung
bei der Steuerlast angerechnet werden. Dieser Bonus setzt kluge
Anreize für Innovation, Beschäftigung und Wachstum. Die meisten
Industriestaaten, nämlich 28 der 35 OECD-Länder, setzen bereits
jetzt erfolgreich auf das Instrument der steuerlichen
Forschungsförderung.“

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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Original-Content von: BDI Bundesverband der Deutschen Industrie, übermittelt durch news aktuell

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