Bericht der Rentenkommission / “Die Vorschläge der Rentenkommission sind mutlos, ideenlos, kraftlos und unehrlich”

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“Wer sich von der Rentenkommission einen wegweisenden Beitrag zu Alterssicherungsdebatte erhofft hatte, wurde heute bitter enttäuscht”, so fasst der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) , Hubertus Pellengahr , seine Bewertung des heute vorgelegten Berichts der “Kommission Verlässlicher Generationenvertrag” zusammen. “Das heiße Eisen –Renteneintrittsalter– wurde feige umschifft und wie eine heiße Kartoffel an einen Arbeitskreis weitergereicht. Statt künftig drohende Beitragssatzerhöhungen wenigstens zu bremsen, wurden mit neuen Haltelinien die Schleusen für zusätzliche Anhebungen geöffnet. Statt die Folgelasten des demografischen Wandels gerecht zwischen Beitragszahlern und Rentnern zu verteilen, sollen die künftigen Beitragszahler noch stärker zu Kasse gebeten werden. Man hat sich nicht einmal getraut, die kostspieligen und ungerechten Reformen der vergangenen Jahre in Frage zu stellen.”

Angesichts der Corona-Krise werden viele Berechnungen und Prognosen der Rentenkommission realitätsfern und damit hinfällig sein. Gerade jetzt wären aber Konzepte wichtig, die stabile und verlässliche Sozialkassen ermöglichen, Wachstum fördern und einer schnellen Erholung des Arbeitsmarktes nicht im Weg stehen. Pellengahr: “Fast zwei Jahre hat die Rentenkommission an diesem Bericht gearbeitet. Für die Rentenpolitik sind das zwei verlorene Jahre. Mutloser, ideenloser und kraftloser hätte dieser Bericht kaum ausfallen können. Ihren Arbeitsauftrag, ehrliche Vorschläge für mehr Generationengerechtigkeit zu machen, hat die Kommission erschreckend deutlich verfehlt. Das einzig Verlässliche an den Vorschlägen der Kommission ist, dass es für die Beitragszahler verlässlich immer teurer wird.”

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Pressesprecher INSM: Florian von Hennet, Tel. 030 27877-174;
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