BERLINER MORGENPOST: Doppelter Befreiungsschlag / Leitartikel von Gudrun Mallwitz

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Allein die Pannen um den Terroristen Anis Amri
hätten genügt, damit ein Innensenator einem Polizeipräsidenten den
Stuhl vor die Tür stellt. Doch Andreas Geisel, damals erst ein paar
Wochen im Amt, hielt an seinem Polizeichef fest – stoisch beinahe.
Länger hätte er mit seiner Entscheidung nicht mehr warten dürfen.
Denn das Vertrauen in die Hauptstadt-Polizei und ihre Führung hat
schwer gelitten. Auch wenn Geisels Vorgehen zunächst unverständlich
aussah, so kann es positiv gesehen werden: Der Innensenator ließ sich
nicht politisch treiben. Er bestimmte den Zeitpunkt des Handelns
selbst. Jetzt, wo nach einer erfolglosen Konkurrentenklage auch
juristisch der Weg für die Vize-Polizeipräsidentin Margarete Koppers
als neue Generalstaatsanwältin frei ist, können in einem
Doppel-Befreiungsschlag beide Spitzenposten neu besetzt werden.

Der ganze Leitartikel unter https://www.morgenpost.de/meinung/arti
cle213557925/Doppelter-Befreiungsschlag.html

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