Berliner Zeitung: Inlandspresse – keine Vorabmeldung Die „Berliner Zeitung“ kommentiert die Datenpanne bei Wikileaks

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Nicht wenige waren bereit, Wikileaks Zugriff auf
politische Kassiber als radikaldemokratische Errungenschaft zu
feiern. Wikileaks entlarvte und enttarnte nichts weniger als die
Macht und präsentierte sich selbst als Weltagentur der Transparenz.
Nun sieht es so aus, als sei die Informationsguerilla Opfer ihrer
allzu laxen Datenpflege geworden. Für politische Akteure und
Aktivisten in totalitären Staaten können diese Schlampereien zur
akuten Lebensgefahr werden. Pannen, Indiskretionen und interne
Machtkämpfe haben die Netzstrategen um Julian Assange selbst
bloßgestellt.

Pressekontakt:
Berliner Zeitung
Bettina Urbanski
Telefon: +49 (0)30 23 27-9
Fax: +49 (0)30 23 27-55 33
berliner-zeitung@berlinonline.de

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