Bundestagswahl: Krankenhäuser fordern Veränderungen, CDU will Gesundheitssystem beibehalten, wie es ist

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Kurz vor der Bundestagswahl rückt health tv die gesundheitspolitischen Programme der Parteien in den Mittelpunkt und fragt dazu Gäste aus der Politik und der Gesundheitsbranche nach ihren Zielen und Erwartungen. In der ersten Folge der Reihe „Wir wählen Gesundheit“ steht das Wahlprogramm der CDU im Fokus. Über die großen Herausforderungen im Gesundheitswesen diskutieren Alexander Krauß, Bundestagsabgeordneter der CDU, Dr. Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft, und die Medizinerin und Digitalexpertin Dr. Anke Diehl. Deutschlands Krankenhäuser leiden seit Jahren unter einem „kalten Strukturwandel“, klagt Dr. Gerald Gaß in dem Talk an und fordert von der Politik ein klares Bekenntnis, wie es weitergehen soll. Er weist zugleich auf eine „unglaubliche Überregulierung und Bürokratie“ in den Krankenhäusern hin.

„Unsere Mitarbeiter fühlen sich zum Teil in einem anonymen System, wo es nur noch darum geht Dokumente auszufüllen, um für Kontrollen des MDK´s (Medizinischer Dienste der Krankenkassen) zur Verfügung zu stehen“, sagt Gaß. Man solle „das Kind nicht mit dem Bade ausschütten“, das Gesundheitssystem solle so beibehalten werden wie es ist, betont Alexander Krauß, der erneut für die CDU für den Bundestag kandidiert. Kleine Kliniken auf dem Land solle und müsse es auch weiterhin geben.

Digitalisierung als Chance für überlastete Ärzte und eine effiziente medizinische Versorgung

Könnte gezielte Digitalisierung das System entlasten? Dazu berichtet Dr. Anke Diehl von den Erfahrungen der Uniklinik Essen als „Smart Hospital“. Für die Mitarbeiter der Uniklinik Essen sei die Digitalisierung ein zentraler Aspekt der Arbeit, „weil es Raum und Zeit schafft, um sich empathisch um unseren Kernprozesse zu kümmern und das ist die Gesundheitsversorgung unsere Patientinnen und Patienten.“ Als Vorteile nennt sie: „Befunde müssen nicht mehr stundenlang gesucht werden, wenn Ärzte dezentral auf zentral gespeicherte Werte zugreifen können.“ Auch können Behandlungen am Krankenbett direkt dokumentiert werden und stellen somit eine deutliche Arbeitserleichterung dar.

Finanzierungslücke für das Krankhauszukunftsgesetz

Dass es beim Stichwort „elektronische Patientenakte“ der gesetzlich Versicherten Bürger und Bürgerinnen digitalen Nachbesserungsbedarf gibt, steht für die Medizinerin außer Frage. Die Krankenhäuser und das Gesundheitswesen allgemein seien auf Unterstützung bei der digitalen Umstellung angewiesen. Dr. Gerald Gaß sieht hier eine Finanzierungslücke von drei bis vier Milliarden Euro im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes. Diese müsse von der neuen Bundesregierung angegangen werden.

Moderatorin Birgit Lechtermann navigiert die Gesprächspartner durch weitere wichtige Themen wie den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Medizin, Pandemie Management und Pflegekräftemangel.

Hinweis zur Sendung

Die Sendung zur Gesundheitslage und Wahlprogramm der Parteien zur Bundestagswahl wird am Freitag, 20. August, ab 19 Uhr auf health tv ausgestrahlt.

Im Netz kann die Sendung unter folgendem Link angeschaut werden:

Wir wählen Gesundheit (healthtv.de) (https://www.healthtv.de/sendungen/74/Wir_waehlen_Gesundheit/1482/Krankenhaeuser_fordern_Veraenderungen_CDU_will_das_Kind_nicht_mit_dem_Bade_ausschuetten.html)

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