Bundesumweltministerin Schulze sieht CO2-Baumprämie skeptisch

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Bundesumweltministerin Svenja Schulze hat sich dafür ausgesprochen, den unter Dürre und Schädlingsbefall leidenden deutschen Wald mit weiteren Bundesmitteln zu unterstützen. Bei dem von Finanzminister Olaf Scholz (SPD) angekündigten neuen Investitionsprogramm “müssen wir auch über den Umbau der Wälder reden”, sagte die SPD-Politikerin der Westfalenpost (Mittwoch-Ausgabe und online). Bei der Wiederaufforstung müssten mehr Mischwald und klimaresistentere Baumarten angepflanzt werden. “Die Anpassung an die Klima-Veränderungen muss schnell eingeleitet werden”, forderte Schulze.

Die Einführung einer Baumprämie, die Waldbesitzern dafür gezahlt wird, dass ihre Bäume Kohlendioxid speichern, sieht Schulze skeptisch. “Ich kenne noch kein Modell einer Baumprämie, das ausgereift ist”, sagte sie. Die Prämie wird unter anderem von der NRW-Landesregierung, von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und den Waldbauernverbänden befürwortet.

Die Einnahmen aus der CO2-Steuer, die am 1. Januar 2021 eingeführt wird, seien als Grundstock für die Baumprämie nicht geeignet. “Mit dem Geld werden wir zunächst die EEG-Umlage senken, damit Verbraucher und Industrie weniger für den Strom bezahlen müssen. Das hat Priorität, weil der Strom zu teuer ist”, sagte Schulze der Westfalenpost.

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